15.05.06 15:09 Alter: 11 yrs

Offener Brief und Einladung zum Berger Bürgerfest am 15.-16.7.


OFFENER BRIEF und öffentliche EINLADUNG des Berger Bürger e.V. an - Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster - Presseverteiler (Amtsblatt, CZ, StN, StZ, WoBl, Funk) Dachzeile: Verkehrs- und Parkchaos in Berg beendet? Überschrift: Vogelperspektive verdeutlicht Problematik Unterzeile: Lösung von Berger Bürgern vorgeschlagen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister! Das chronische Verkehrs- und Parkchaos in Berg hat sich jetzt während des Cann­stat­ter Frühlingsfestes wiederholt. Die Berger Bürger warnen erneut: Feuerwehr- und Rettungs-Fahrzeuge können weder die Bewoh­ner des Parkheims Berg, noch die Mineralbad-Besucher, noch die Bür­ger unseres Stadtteils unbehindert errei­chen. Sollte es einmal zu Schä­den bei Menschen oder zu Sachschäden kommen ist es zu spät. Jede Großveranstaltung auf dem Cannstatter Wasen sowie jeder son­nen-war­­­me Tag führt nicht nur zu messbaren und unerträglichen Lärmbe­lästi­gungen, sondern auch zu starken Einengungen und Engpäs­sen in den Berger Straßen, insbesondere in der Steuben-, der Obere, der Niß­le-, der Klotz- und der Poststraße. Genau diese Straßen sind jedoch die unausweichlichen Zufahrtswege für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeu­ge. Der Verein Berger Bürger e.V. möchte Mitte Juli eine Lösung für die Ver­­kehrs-Problematik aus der Vogelperspektive zeigen. Dazu wird nicht nur der Oberbür­germeister, sondern der gesamte Gemeinde- und Be­zirks­beirat hiermit nicht nur öffentlich, sondern auch herzlich eingela­den. Und selbstverständlich können sich auch alle Bürger und Besucher mittels Überblick aus rund 70 Meter Höhe den rich­tigen Überblick ver­schaffen, falls dies von der Stadt genehmigt wird. Dass die Ber­ger Bür­ger sowie ihre Gäste den Eindruck des Neckartals, den Ro­sen­steinpark, die Schlossgartenanlagen und die Stadt erhalten möchten, versteht sich von selbst. Hotel-, Bade- und Kurgäste kommen jedoch ebenfalls nur nach Berg, wenn sie im Grünen sein wollen und dort Wellness und Entspannung finden, und nicht durch Lärm, Luftverschmutzung und chaotische Verkehrs- und Parkverhältnisse davon ab­gehalten werden. Die Berger Bürger möchten ihre Lösung, die getrennte Zufahrt zur Bäder­achse Mineralbad Berg, Mineralbad Leuze und zum neuen Hotel und Gesundheitszent­rum am Schwanenplatz durch die Markierung der vorgeschlagenen Verkehrsfüh­rung parallel zum Schwanentunnel der B14 visualisieren. Diese Verkehrsführung führt endlich dazu, die Verkehrsströme aus dem Stadtin­nen­teil herauszunehmen und den immens gewachsenen Besu­cher­zahlen der Mi­ne­ralbäder (Zunahme um das Fünffache seit 1980) die direkte Zufahrt zu ermög­li­chen und damit der Attraktivität dieser Er­holungsoase anzupassen. Die Visualisierung dieser Verkehrswege soll vor Ort live demonstrieren, wie die Ver­kehrsführung künftig verlaufen soll, vorausgesetzt die Stadt erlaubt dieses Vor­haben. Die Markierungen entsprechen der Realität dann sehr genau und stellen den besten Kompromiss für alle Beteiligten dar: Wir Berger Bürger wollen die beste Lösung für alle und keine fau­len Kompromisse. "Wir sind kein Verhinderungs-Ver­ein!", das haben wir bereits in den vergangenen drei Jahren bezüglich der Bebau­ung des Baur-Areals am Mühlkanal sowie des Geländes der ehemaligen Lan­des­frauen­klinik bewiesen. Die Berger Bürger möchten sich weiterhin aktiv an der Ge­stal­tung ihres Stadtteils beteiligen. Das fordern oder beklagen die Parteien jeglicher Couleur doch ständig bei uns Bürgern. Kommen Sie im Juli vorbei, die Presse ist auch herzlich eingeladen, wir sind gesprächsbereit. Und wir besuchen Ober- und Bürgermeister sowie Gemeinderäte und die Parteien gerne auch künftig, machen Vor­schläge und gehen Kompromisse ein, genau wie in den vergan­genen drei Jahren. Mit uns kann man reden.