24.01.06 16:30 Alter: 12 yrs

Baur-Areal wächst zügig - neues Quartiersmanagement fördert Gemeinschaftsleben


Im Mühlenviertel im Stuttgarter Osten wächst auf der Brache des Baur-Areals seit eineinhalb Jahren ein neues attraktives Wohnquartier. 120 Wohnungen sind inzwischen bereits fertig, mit dem Bau von weiteren 110 Wohnungen soll demnächst begonnen werden. Lothar Dietl, der Geschäftsführer der Stiftung Nestwerk, die das Areal derzeit aufsiedelt, hat am 23. Januar im Sozial- und Gesundheitsausschuss über den Stand der Bebauung und die weiteren Planungen berichtet. Öffentliche Aufmerksamkeit gewann das Quartier bereits im Mai letzten Jahres, als dort zunächst die aus 16 Nationen angereisten Künstler des "Theaters der Welt" logierten. Inzwischen sind in die Wohnungen Familien, Alleinerziehende mit ihren Kindern, behinderte Menschen, Studenten und Senioren dauerhaft eingezogen. Als Quartiersmanager, den die Stiftung Nestwerk mit der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. sowie der Aktion Mensch finanziert, kümmert sich seit einem Vierteljahr Jens Hartwig um das Gemeinschaftsleben im neuen Wohnquartier. Hartwig konnte im Ausschuss bereits über mehrere gelungene Aktionen und neue Konzepte zur Stärkung der örtlichen Gemeinschaft berichten. Zusammen mit dem Berger Bürgerverein veranstaltete die Stiftung Nestwerk eine Advents-Feier, mit der die Neubürgerinnen und Neubürger im Stuttgarter Osten willkommen geheißen wurden. Gemeinsam gefeiert wurde auch rund um den 15 Meter hohen Weihnachtsbaum, den die Stiftung Nestwerk und der Berger Bürgerverein aufgestellt und geschmückt hatte. "Besonders freut mich das große Engagement des Berger Bürgervereins", so Bürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch. Hier zeige sich wieder einmal, dass die Aufsiedlung neuer Wohnquartiere besonders gut gelinge, wenn sie von ansässigen Bürgern des Stadtteils aktiv begleitet werde. Für den zweiten Bauabschnitt auf dem Baur-Areal läuft derzeit mit Hochdruck die Planung, denn bereits im März soll mit den Bauarbeiten begonnen werden und das Mühlenviertel sein abschließendes Gesicht erhalten. Voraussichtlich können die Wohnungen und gewerblichen Räume Ende 2007 bezogen werden. "Das Quartiersmanagement wird auch dann wieder vermelden können, dass die Neubürger und neuen Nutzer gut in die Gemeinschaft des Mühlenviertels aufgenommen wurden," ist der Geschäftsführer der Stiftung Nestwerk, Lothar Dietl, überzeugt. 24. Januar 2006 © Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung für Kommunikation